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Rezensionen auf Deutsch

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Stuttgarter Zeitung, 06/10/06

capaSoll das so weitergehen? Diese Frage stellt ein katholischer Sozialaktivist in Fernando Molicas Roman "Krieg in Mirandao" dem Drogenboss einer Favela von Rio de Janeiro nicht, um ihn zu einem sowieso unvorstellbaren "ehrlichen Lebenswandel" zu bekehren. Die Frage nach dem stumpfen Kreislauf der Gewalt soll den Gangster auf eine Utopie vorbereiten: die Vernetzung der Favela-Gangs mit den kommunistischen Umsturzträumern der bürgerlichen Stadtviertel. Molica hat ein einfühlsames, illusionsloses, aufregendes Porträt des alltäglichen Wahnsinns geschrieben. Indem er überzeugend aus dem Innenleben seiner Figuren berichtet, ihr Denken wie ihren Jargon erfasst, zeigt er ihre fundamentalen Missverständnisse, ihr Aneinandervorbeireden, ihr unausweichliches Scheitern.

Dieser großartige Favelakrimi zerfetzt letztlich eine ganze linke Utopie und macht zugleich klar, dass der Status quo unerträglich ist, dass die Armen eine umsetzbare Utopie dringend brauchen.

Von Thomas Klingenmaier

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Online Rezension

Krimi-Couch

Mirandão ist eine Favela in Rio de Janeiro. Hier herrschen das organisierte Verbrechen, Drogenhandel und Aussichtslosigkeit. In den Augen einer Gruppe linksradikaler Studenten der ideale Nährboden für eine soziale Revolution im Sinne Che Guevaras. Der „Conexão Revolucionária“ gelingt es tatsächlich, ihre theoretischen Debatten in die Praxis umzusetzen (...)


Goon das Magazin für Gegenwartskultur

Wenngleich das Cover einen »Krimi aus Rio« verspricht, so merken Leser und Leserin doch bald, dass die Genre-Bezeichnung auf dieses Buch nicht zutrifft: Weder begleitet man einen Ermittler auf der Suche nach Verbrechern, noch entsprechen Aufbau und Tenor des Buches einem klassischen Kriminalroman. Stattdessen erzählt der Autor Fernando Molica (...)


Das Parlament

Spätestens seit dem Film "City of God" ("Cidade de Deus") von Fernando Mereilles aus dem Jahr 2002 ist die alltägliche Brutalität in den Armenvierteln Rio de Janeiros hierzulande bekannt. Diesem Thema widmet sich auch der 45-jährige Autor Fernando Molica in seinem jetzt auf Deutsch erschienenem Romandebüt "Krieg in Mirandao" (...)


Ila

Literatur dürfe kein Ersatz für Journalismus sein. Wer die soziale Realität abbilden wolle, der solle eine Reportage schreiben und keinen Roman. Derartige Sätze liest man gelegentlich in Rezensionen, wenn KritikerInnen eine literarische Arbeit als völlig missraten oder verfehlt beurteilen. Derartige Einschätzungen mögen berechtigt sein, wenn (...)


Psichoglobal

Spätestens seit dem Film "City of God" ("Cidade de Deus") von Fernando Mereilles aus dem Jahr 2002 ist die alltägliche Brutalität in den Armenvierteln Rio de Janeiros hierzulande bekannt. Diesem Thema widmet sich auch der 45-jährige Autor Fernando Molica in seinem jetzt auf Deutsch erschienenem Romandebüt "Krieg in Mirandao". Im Untertitel wird das Werk als "Krimi aus Rio" bezeichnet (...)


Hinternet

Wer oder was bestimmt eigentlich darüber, wie Kriminalliteratur auszusehen, zu funktionieren hat? Genre-Theoretiker? Kritiker? Über ästhetische und poetologische Fragen räsonnierende AutorInnen? Das lesende Publikum? Ja, sicher, die machen das. Die schwadronieren, experimentieren oder transportieren einfach die ewigen Gesetze von Spannung und Dramaturgie (...)


Telepolis

Ohne Vorwarnung hat sich in Mirandão die Normalität breitgemacht. Wo gestern noch das Faustrecht regierte, trauen sich die Menschen plötzlich wieder auf die Straße. Schusswechsel sind nur noch selten zu hören, die Kinder bekommen Stipendien, und hier und da werden in Rio de Janeiros berüchtigter Favela sogar Straßen asphaltiert. Die Regierung führt das Aufblühen (...)


analyse & kritik

Ein "Meisterwerk über ein besonders in Deutschland kaum beachtetes Kapitel des Zweiten Weltkriegs" sei das Buch der Londoner Historikerin Catherine Merridale über das Leben des "gewöhnlichen russischen Soldaten, der selbst von den eigenen Leuten ,Iwan` genannt wurde", schreibt Jörg Baberowski, Historiker an (...)


webwecker Bielefeld

Fernando Molica, der Autor des spannenden Krimis „Krieg in Mirandao“, wurde 1961 in Rio de Janeiro geboren und arbeitet als Journalist und Rio Korrespondent für diverse Zeitungen und für einen TV-Sender. Es ist also davon auszugehen, dass Fernando Molica sich in Rio auskennt. Und vor diesem Hintergrund is (...)


Soz

Nautilus hat mt Fernando Molicas Krieg in Mirandoa einen Krimi aus Rio vorgelegt, dessen Geschichte allerdings nicht zündet, zu schematisch, grobschlächtig und vorhersehbar ist sie geschrieben. Erzählt wird der Versuch von enttäuschten Mitgliedern der fiktiven brasilianischen POS (dass damit die PT gemeint ist, ist überdeutlich), (...)


Lateinamerika-Nachrichten

Diesmal soll die Revolution in den Favelas ausbrechen, und nicht im feinen Ipanema. Die Revolution soll von denjenigen ausgehen, die den Hunger nicht nur aus den Büchern kennen.“ Der 19-jährige Célio, Student aus der brasilianischen Mittelklasse, hat einen Plan. Gemeinsam mit seinen Genossen und Genossinnen aus dem revolutionären Bündnis „Conexão Revolucionária“ (CR) will er in Brasilien einen sozialistischen Umbruch herbeiführen. (...)


Analyse & Kritik

Fernando Molica, der Autor des spannenden Krimis "Krieg in Mirandao", wurde 1961 in Rio de Janeiro geboren. Dort arbeitet er als Journalist und Korrespondent für diverse Zeitungen und für einen TV-Sender. Vor diesem persönlichen Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass ein unterforderter, leicht genervter Journalist (...)


kunst & bücher

Geboren 1961 in Rio de Janeiro, arbeitet Molica hier als TV-Reporter. Seine Erfahrungen aus der Branche bilden die Grundlage dieses absolut empfehlenswerten, zugleich fiktiven und realistischen Krimis, der eigentlich auch nicht ein Krimi, sondern eine Reportage ist: über Rio, über das Leben in Favelas, über NGOs und Priester, Polizei und Korruption, über den durchaus realistischen, aber (...)


TaxiMagazin – nr. 41

Nautilus Verlag Die Mixtur aus Armenviertel, NGOs, Befreiungstheologie, Studenten, Kriminellen und der Polizei ergibt einen ungewöhnlichen, politischen Thriller. Es ist die Geschichte von Menschen, die versuchen, ihre Träume in die Realität umzusetzen. In einer Favela in Rio de Janeiro verbünden sich Revolutionäre mit Drogenhändlern. (...)
Rodape
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